pam_fprintd.so

Die tägliche Logwatch Benachrichtigung meines Homeservers und auch meines Rootservers hat mir immer auch eine Fehlermeldung vor Augen geführt.

Jan  4 08:32:40 homeserver su: PAM unable to dlopen(/lib/security/pam_fprintd.so): /lib/security/pam_fprintd.so: Kann die Shared-Object-Datei nicht öffnen: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
Jan  4 08:32:40 homeserver su: PAM adding faulty module: /lib/security/pam_fprintd.so

Auf einem Remote Server auf den man sich nur per SSH einloggt ist die Nutzung einer Fingerprint Scanners nicht wirklich sinnvoll, zumal gar keiner verbaut ist. Ursache ist wohl der Anaconda Installer von CentOS 6 und kein Fehler in PAM.

Und so kann man das PAM Modul deaktivieren:

[root@homeserver ~]# authconfig --update --disablefingerprint

Storage Umzug auf Homeserver

Der Festplattenplatz auf dem Homeserver ist mal wieder erschöpft. Glücklicherweise habe ich die neuen 2 TB Platten noch vor dem Hochwasser in Thailand bestellt (der Preis für die gleichen Platten stieg auf 235%). Für den Umzug habe ich mir die SATA Docking Station “Sharkoon SATA externe Festplatte Quickport Duo V2” für zwei Festplatten bestellt. Damit lässt sich der Umzug auf die neuen LVM Volumens leicht bewerkstelligen.

Heimnetzwerk mit IPv6

Die neue Fritz!Box und SixXs machens möglich. Das Heimnetzwerk ist jetzt vollständig IPv6 fähig. Per DHCP werden Clients nicht nur mit IPv4 sondern auch mit IPv6 Adressen versorgt. Ausnahme bleiben erstmal noch die Dreamboxen, da in deren Linux Kernel noch die IPv6 Unterstützung fehlt.

Vorbereitungen für Gigabit

Die Vorbereitungen für das DSL Upgrade laufen. Das alte Mnet DSL Modem ist aber nicht für Geschwindigkeiten über 8 Mbit/s geeignet. Ein Grund das Netzwerk ein wenig zu erneuern und dabie auf Gigabit umzustellen.

Die neue Basis bietet die Fritz!Box 7390, die nun die Routerfunktion vom Homeserver übernimmt. Diese Fritz!Box bietet neben WLAN bis 300 Mbit/s zusätzlich 4 Gigbit Ports.

Als Switche kommen die “ZyXEL GS-105B” mit fünf Ports zum Einsatz.

Und hier der Beweis für den Gigabit Uplink auf dem Homeserver:

[root@homeserver ~]# ethtool eth1
Settings for eth1:
Supported ports: [ TP MII ]
Supported link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Half 1000baseT/Full
Supports auto-negotiation: Yes
Advertised link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Half 1000baseT/Full
Advertised auto-negotiation: Yes
Speed: 1000Mb/s
Duplex: Full
Port: MII
PHYAD: 0
Transceiver: internal
Auto-negotiation: on
Supports Wake-on: pumbg
Wake-on: g
Current message level: 0x00000033 (51)
Link detected: yes

Netlock für iPhone entfernen – nicht ganz so leicht

Das legale Entsperren eines iPhones nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit erscheint einfach, ist es aber nicht. Die Telekom bietet ein Webinterface an, über welches das Entsperren beantragt werden kann. Nach 48 Stunden soll das Entsperren möglich und nach 3 Schritten erledigt sein.

Vielleicht klappt das ja auch, bei dem einem oder anderen Kunden. Bei uns hat sich das iPhone hartnäckig geweigert die entsprechende Meldung “iPhone activated” anzuzeigen. Nach 3 vergeblichen Versuchen und 2 Wochen später habe ich mich nochmal tiefer in die Foren begeben und siehe da, bin auch auf die Lösung gestoßen. Das reine Ausschalten und Anstecken, wie in der Telekom Anleitung beschrieben, hat nicht funktioniert. Der Tipp aus verschiedenen Foren, dass iPhone auf Werkseinstellungen zu setzen und anschließend die Daten aus dem Backup wiederherzustellen hat funktioniert.

Quality of service für Dreamboxen

In letzter Zeit es immer wieder mal zu Konflikten der Dreamboxen. Wenn auf einer Box eine Aufnahme gemacht wurde und gleichzeitig auf der anderen Box ein Video angeschaut wurde, dann kam es im dem Moment zu Fehlern, in dem man schnell (16x oder 32x) über Werbeblöcke spulen wollte. Die Folge waren Aussetzer in der Aufnahme.

Nun habe ich auf meinem Server “Quality of service” (QoS) eingeführt. Damit bekommen beide Boxen entsprechende Prioritäten und ein Minimum am Netzwerkressourcen zugewiesen.  Dadurch sollte der jeweils aufnehmenden Box ausreichen Bandbreite zur Verfügung stehen um fehlerfrei aufzunehmen.

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IPv6 mit SixXS bei M-Net

Die Zuteilung des Ripe Handles von SixXS ist erfolgt und auch meine Tunnel Anfrage wurde bestätigt. Das einrichten des Tools aiccu, das im Fedora Repo schon enthalten ist, war kein Problem. Das Routing der Anfragen funktioniert einwandfrei. Auch der Test mit dem Hostnamen “www-test.linux-bavaria.info”, der einen IPv4 und einen IPv6 Eintrag im DNS hat, funktioniert. Hier präferiert Firefox den IPv6 Eintrag.

Root-Server jetzt mit IPv6

Nachdem mein Server Hoster Hetzner angekündigt hat, dass in bestimmten seiner RZs ab sofort IPv6 anzubieten, habe ich mir gleich mein IPv6 Netz beantragt und erstmals begonnen mit intensiver mit IPv6 zu beschäftigen. Auch wenn es am Anfang noch ein wenig zäh gelaufen ist, jetzt ist mein Server auch mit IPv6 konfiguriert. Dieses Blog ist www-ipv6.wolfgangschreiner.com aus IPv6 Netzen erreichbar.

[schreinw@homeserver ~]$ host -t AAAA www-ipv6.wolfgangschreiner.com
www-ipv6.wolfgangschreiner.com has IPv6 address 2a01:4f8:64:4101::2

Bei meinem ISP M-Net gibt es auch schon die Möglichkeit mit IPv6 ins Netz zu gehen, wenn auch nicht nativ sondern mittels SixXS. Das wird jetzt das nächste Experiment.